Christian Holzinger will Bürgermeister in Eisenheim werden.

SPD Eisenheim nominiert junge und vielversprechende Mannschaft für den Gemeinderat Mit der SPD startet die erste der vier Eisenheimer Listen in den Kommunalwahlkampf. Mit einer jungen und vielversprechenden Mannschaft will die SPD im künftigen Gemeinderat der kleinen Kommune an der Mainschleife ein gewichtiges Wort mitreden.

Für viele wohl überraschend, konnte die SPD für die Wahl am 15. März 2020 auch einen aussichtsreichen Bürgermeisterkandidaten nominieren. Der in der Versammlung einstimmig als Bürgermeisterkandidat vorgeschlagene Christian Holzinger hat für das Amt beste Voraussetzungen und Kompetenzen. Holzinger kandidiert als Quereinsteiger und ohne SPDParteibuch für den Bürgermeisterposten, bringt aber 20 Jahre Berufserfahrung aus der allgemeinen Verwaltung der Stadt Würzburg mit. Derzeit noch als Dienststellenleiter im Sozialreferat der Stadt Würzburg beschäftigt, ist Christian Holzinger bisher kommunalpolitisch noch nicht in Erscheinung getreten. „Ich bin der Richtige, zur richtigen Zeit, am richtigen Ort” so der Kandidat.

Als waschechter Eisenheimer und aktueller Sportvorstand beim ASV Untereisenheim bringt der 48-jährige sicher auch das notwendige Lokalkolorit mit.

Auch die Mannschaft hinter Holzinger hat einiges zu bieten. Die beiden aktuellen Gemeinderäte stehen weiter zur Verfügung und viele – vor allem junge sowie in den Vereinen oder der Feuerwehr engagierte Bewerberinnen und Bewerber – wollen um Stimmen kämpfen. Die Kandidaten der SPD Eisenheim verstehen sich dabei als überparteiliche sozial-ökologische Liste. Die demografische Entwicklung und die Alterung der Bevölkerung sollen in den nächsten sechs Jahren im Gemeinderat stärker beachtet werden: „Damit junge Menschen im Ort bleiben und Familien hierherziehen, müssen wir uns aktiv für Familien und Jugendliche einsetzen. Das beginnt damit, dass junge Familien bei den Kindergartengebühren entlastet werden, betrifft aber auch die Förderung der Vereine und die Unterstützung von Jugendlichen“ so Gemeinderat Reiner Schenk.

Die Kandidaten für den Gemeinderat wollen daneben, dass die Erledigung von „Behördengängen“ auch in der Verwaltungsgemeinschaft zügig online ermöglicht wird und alle Eisenheimer Haushalte schnell eine zeitgemäße Internetanbindung erhalten. Die Bürger müssten auch bei wichtigen Entscheidungen stärker eingebunden werden, der Markt Eisenheim sollte künftig „mehr Demokratie wagen“. Auch der Klimawandel beschäftigte die Bewerber im Vorfeld, wie Gemeinderat Frank Deubner zum Ziel der nachhaltigen Entwicklung der Gemeinde ausführte: „Wir leben hier in einem „Hot-Spot“ des Klimawandels.

Bei allen Entscheidungen müssen wir daran denken, dass wir unseren Kindern eine lebenswerte Heimat übergeben wollen – auch wenn dies für den einen oder anderen erst einmal eine Veränderung oder Einschränkung bedeuten wird.“ Die gut besuchte Aufstellungsversammlung wurde von Kreisrat Harald Schmid geleitet. Vor Ort war auch SPD-Landratskandidatin Christine Haupt-Kreuzer, die sich sichtlich über den Schwung im Ortsverein Eisenheim freute. Im Landkreis Würzburg möchte sie als Landrätin den Ausbau des ÖPNV mit Park & Ride-Plätzen und einem 365-Tage-Ticket verbessern. Auch die Sicherung von Schulstandorten für wohnortnahe Schulen und die Entwicklung von neuen Wohnkonzepten für ältere Menschen sieht sie als Schwerpunkte für sich.

Die Kandidaten für die Gemeinderatswahl im Markt Eisenheim: 1. Christian Holzinger (zugleich Bürgermeisterkandidat); 2. Frank Deubner (Gemeinderat); 3. Reiner Schenk (Gemeinderat); 4. Marius Mayer; 5. Martina Behrje; 6. Oliver Gellner; 7. Louis Wiehl; 8. Gabriel Geiger; 9. Fabian Wolter; 10. Benedikt Wronski; 11. Peter Lutz; 12. Martin Straßberger. 13. Daniela Schuler; Ersatzkandidatin: Marion Löhr

Bild (Michael Stühler): 1) Bürgermeisterkandidat Christian Holzinger mit der für die Gemeinderatswahl nominierten Mannschaft sowie der Landratskandidatin Christine Haupt-Kreuzer und Kreisrat Harald Schmid